Gefahr auf dem Eis

Der Frost der letzten Tage und das Hochwasser sorgen für große Eisflächen in der Gemeinde Trebur. Vor dem Betreten nicht freigegebener Eisflächen können wir nur warnen, da trotz der Frostperiode viele Eisflächen zu dünn sein können, es droht daher Einbruch. Die warmen Temperaturen zur Zeit machen die Eisflächen noch instabiler. Besonders gefährlich sind fließende Gewässer, verschneite Oberflächen und bewachsene Ufer, da hier die Eisfläche plötzlich stark abnehmen kann. Wenn das Eis knistert und knackt, Risse aufweist oder schallweise Wasser an die Oberfläche tritt, sollte die Eisfläche niemals betreten werden. Sollte dies auftreten, wenn Sie schon auf dem Eis sind, sofort flach hinlegen, um das Gewicht auf eine größere Fläche zu verteilen und langsam zum Ufer robben. Einsame Ausflüge zum Eis können schnell gefährlich werden, da niemand zur Hilfe kommen kann.

Wer einbricht, sollte versuchen sich am Eis festzuhalten oder sich vorsichtig darauf zu ziehen. Helfer sollten zuerts den Notruf über die 112 absetzen und sich nicht selbst in Gefahr begeben. Wer sich zum Helfen auf die Eisfläche begibt, sollte eine Unterlage zur Gewichtsverteilung verwenden (Leiter oder Bretter) und nicht zu nah an die Einbruchstelle kommen. Dabei ist unbedingt auf die Eigensicherung zu achten. Hilfsmittel können der eingebrochenen Person zugeschoben werden (Äste oder Rettungsring) und sie damit auf das Eis gezogen werden. Gerettete müssen unverzüglich in warme Decken oder Jacken gehüllt und vorsichtig erwärmt werden. Auch ein warmer Tee kann gereicht werden. Damit es zu keinen Unfällen kommt, bitten wir Sie diese Hinweise zu beachten und Kindern die Gefahr zu erklären.

Weitere Infos sind auf der Homepage des Deutschen Feuerwehrverbandes zu finden:

https://www.feuerwehrverband.de/wintergefahren/

Weihnachtsgeschenke an der Haustür

Im letzten Jahr war auch bei der Feuerwehr alles anders als sonst. Eigentlich hätte die Jugendfeuerwehr kürzlich wie jedes Jahr ihre Weihnachtsfeier gehabt, zu der dann auch Geschenke verteilt worden wären. Doch Corona hat dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Für uns ruht der praktische Übungsdienst bereits seit Monaten. Um den Kindern und Jugendlichen in dieser Zeit trotzdem eine Freude zu bereiten, war unser Jugendwart und Weihnachtsmann Thomas Bender kurz vor Weihnachten mit fleißigen Helfern unterwegs und überreichte die Geschenke persönlich vor der Haustür. Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr mit der Jugendfeuerwehr den Übungsdienst wieder aufnehmen können.

Und auch die Mitglieder der Einsatzabteilung kamen nicht zu kurz. Als Weihnachtsmann war unser Wehrführer Volker Pelz unterwegs und überreichte jedem Mitglied ein Geschenk. In dem Tütchen befanden sich Geschenke von der Gemeinde Trebur, dem Kreisfeuerwehrverband und unserem Feuerwehrverein. Dafür möchten wir uns recht herzlich Bedanken, dass unsere ehrenamtliche Arbeit auf diese Weise gewürdigt wird. Zudem unterstützen die Gutscheine der Restaurants und des Gewerbevereins auch in der schweren Zeit die Betriebe in der Gemeinde.

Nach 27 Jahren außer Dienst

Am Samstag (19.09.2020) war es soweit und unser Löschgruppenfahrzeug LF8/6 wurde nach 27 Jahren außer Dienst gestellt. Im Jahr 1993 wurde das lang ersehnte Fahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Astheim beschafft und hatte seitdem unzählige Übungen und Einsätze zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger hinter sich.

Ausgestattet wurde das Fahrzeug damals für Brandeinsätze und Technische Hilfeleistungen. Zunächst war auf dem Fahrzeug auch ein hydraulischer Rettungssatz verladen, welcher im Laufe der Jahre aber durch eine Umstrukturierung vom Fahrzeug genommen wurde. Der 600 Liter fassende Wassertank an Bord half auch bei Einsätzen außerhalb der Ortschaft einen ersten Löschangriff einzuleiten. Durch die umfassende Beladung war das Fahrzeug für die vielen Tätigkeitsfelder bestens gerüstet und modernisierte damals den Fuhrpark der FFW Astheim enorm.

Mit seinen 27 Jahren ist das LF8/6 heute dennoch technisch bereits längst überholt. Umso erfreulicher war für uns kurz vor Weihnachten die Nachricht, dass wir ein nagelneues Löschgruppenfahrzeug LF-KatS über das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe erhalten werden. Das Fahrzeug basiert auf einem geländefähigen MB Atego 1327 Fahrgestell und wurde von der Firma Rosenbauer aufgebaut. Auf dem neuen LF-KatS sind neben der üblichen Beladung für Brandeinsätze und kleinere technische Hilfeleistungen auch vier Atemschutzgeräte mit Ersatzflaschen, 600 Meter B-Schläuche für die Wasserförderung über lange Wegstrecken, eine Tragkraftspritze zur Entnahme von Löschwasser aus offenen Gewässern, ein Löschmittelbehälter mit 1.000 Liter Wasser an Bord, eine Wärmebildkamera und ein Waldbrandbekämpfungsset verladen.

Eine umfangreichere Beschreibung des neuen Fahrzeuges findet sich auf unserer Homepage unter der Rubrik Fuhrpark.

Durch die Corona Pandemie und den über Monate eingestellten Übungsdienst verzögerten sich nötige Umbauten am neuen Fahrzeug und die Schulung der Einsatzkräfte. Daher blieb unser altes Fahrzeug etwas länger als geplant im Einsatzdienst erhalten und das neue LF-KatS wurde als Zweitfahrzeug in den Einsätzen bereits erprobt. Am Samstag konnten dann die letzten Gerätschaften in das neue Fahrzeug übernommen werden und läuteten damit das Ende des alten LF8/6 ein. Für die Bürgerinnen und Bürger in Astheim und der Gemeinde bedeutet der technische Fortschritt zukünftig eine noch leistungsstärkere Hilfe in Notlagen. Wir freuen uns sehr, unser neues Fahrzeug nun offiziell in den Einsatzdienst zu überführen.

Neues Löschgruppenfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Astheim

Endlich ist es soweit und wir dürfen über unser neues Fahrzeug berichten. Kurz vor Weihnachten erreichte uns völlig überraschend die Nachricht, dass der Kreis Groß-Gerau ein nagelneues Löschgruppenfahrzeug Katastrophenschutz (LF-KatS) vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) durch das Land Hessen zugeteilt bekommt. Die Wahl des Standortes fiel daraufhin auf die Gemeinde Trebur, um das Fahrzeug im GABC-Dekontaminations-Zug einzusetzen, der durch die Feuerwehren der Gemeinde Trebur gestellt wird. Hier wurde das Fahrzeug dann der Feuerwehr Astheim zugeteilt, um unser bereits 27 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug 8/6 abzulösen. Nach dem Anruf vergingen nur 5 Wochen, bevor eine Abordnung aus Astheim das Fahrzeug am 28. Januar in Bonn beim BBK in Empfang nehmen durfte. Seitdem laufen die ersten Unterweisungen der Kameraden, um alle mit der neuen Technik vertraut zu machen. Am 01. Februar wurde das LF-KatS in Beselich-Obertiefenbach (Landkreis Limburg-Weilburg) mit sechs weiteren Fahrzeugen durch den hessischen Minister des Inneren und für Sport Peter Beuth, den Präsidenten des BBK Christoph Unger, den Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Hessen Ralf Ackermann, sowie weiterer Politiker von Land und Bund feierlich übergeben.

Hessischer Minister des Inneren und für Sport Peter Beuth
Offizielle Übergabe des LF-KatS

Bei unserer Jahreshauptversammlung folgte im Februar die Übergabe durch den Bürgermeister Jochen Engel und die Gemeinde Trebur.

Das Fahrzeug selbst wurde komplett durch den Bund geplant und finanziert. Insgesamt werden über 300 baugleiche Fahrzeuge in Deutschland verteilt und dienen den Ländern als ergänzende Ausstattung im Brand- und Katastrophenfall. Gleichwohl wird dieses Fahrzeug auch im normalen Einsatzgeschehen auf kommunaler Ebene eingesetzt, kann aber jederzeit vom Land Hessen mit dem erforderlichen Personal für landes- und bundesweite Einsätze im Katastrophenfall abgerufen werden. Da es sich um ein Landesfahrzeug handelt, wird es mit dem Kennzeichen WI durch unsere Gemeinde fahren. Das Fahrzeug basiert auf einem geländefähigen MB Atego 1327 Fahrgestell und wurde von der Firma Rosenbauer aufgebaut. Auf dem LF-KatS sind neben der üblichen Beladung für Brandeinsätze und kleinere technische Hilfeleistungen auch vier Atemschutzgeräte mit Ersatzflaschen, 600 Meter B-Schläuche für die Wasserförderung über lange Wegstrecken, eine Tragkraftspritze zur Entnahme von Löschwasser aus offenen Gewässern, ein Löschmittelbehälter mit 1.000 Liter Wasser an Bord und ein 5.000 Liter Faltbehälter zur Aufnahme von Löschwasser bei Waldbränden verladen. In den Einsatzdienst wird das neue Fahrzeug in den kommenden Wochen nach gründlicher Einarbeitung übernommen. Bis dahin bleibt auch unser altes Fahrzeug noch weiterhin im Dienst.

Wettkämpfe 2019

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Kreispokal 2019

Ereignisreiche Wochen liegen hinter unserer Jugendfeuerwehr. Nach einer intensiven Vorbereitung konnte beim Kreisentscheid der Jugendfeuerwehren des Landkreises Groß-Gerau in Wallerstädten ein sehr guter 5. Platz erreicht werden. Diese Leistung qualifiziert unsere Jugendfeuerwehr für den Südhessenpokal im September.

JFW Wettkampf 2019
Ortswettbewerbe 2019

Außerdem fanden kurz darauf die Ortswettbewerbe der Gemeinde Trebur statt. Dort zeigten die Kinder und Jugendlichen ebenfalls eine sehr gute Leistung und erzielten den 3. Platz.

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Daher ging es letzte Woche als Belohnung für die Vorbereitungszeit zu einer Bootsübung an den Kornsand. Bei bestem Sommerwetter gab es zudem eine Grillfeier kurz vor den Ferien. Die Eltern versorgten uns dafür mit leckeren Salaten. Vielen Dank für die Unterstützung. Der Nachmittag auf dem Rhein war für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr ein schöner Abschluss vor den Ferien und bereitete allen großen Spaß.

JFW Boot 2019
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Wer gerne selbst bei der Jugendfeuerwehr dabei sein möchte und kurz vor dem 10. Geburtstag ist, kann jeden Mittwoch um 17 Uhr am Gerätehaus vorbeischauen.

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