Nach 27 Jahren außer Dienst

Am Samstag (19.09.2020) war es soweit und unser Löschgruppenfahrzeug LF8/6 wurde nach 27 Jahren außer Dienst gestellt. Im Jahr 1993 wurde das lang ersehnte Fahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Astheim beschafft und hatte seitdem unzählige Übungen und Einsätze zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger hinter sich.

Ausgestattet wurde das Fahrzeug damals für Brandeinsätze und Technische Hilfeleistungen. Zunächst war auf dem Fahrzeug auch ein hydraulischer Rettungssatz verladen, welcher im Laufe der Jahre aber durch eine Umstrukturierung vom Fahrzeug genommen wurde. Der 600 Liter fassende Wassertank an Bord half auch bei Einsätzen außerhalb der Ortschaft einen ersten Löschangriff einzuleiten. Durch die umfassende Beladung war das Fahrzeug für die vielen Tätigkeitsfelder bestens gerüstet und modernisierte damals den Fuhrpark der FFW Astheim enorm.

Mit seinen 27 Jahren ist das LF8/6 heute dennoch technisch bereits längst überholt. Umso erfreulicher war für uns kurz vor Weihnachten die Nachricht, dass wir ein nagelneues Löschgruppenfahrzeug LF-KatS über das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe erhalten werden. Das Fahrzeug basiert auf einem geländefähigen MB Atego 1327 Fahrgestell und wurde von der Firma Rosenbauer aufgebaut. Auf dem neuen LF-KatS sind neben der üblichen Beladung für Brandeinsätze und kleinere technische Hilfeleistungen auch vier Atemschutzgeräte mit Ersatzflaschen, 600 Meter B-Schläuche für die Wasserförderung über lange Wegstrecken, eine Tragkraftspritze zur Entnahme von Löschwasser aus offenen Gewässern, ein Löschmittelbehälter mit 1.000 Liter Wasser an Bord, eine Wärmebildkamera und ein Waldbrandbekämpfungsset verladen.

Eine umfangreichere Beschreibung des neuen Fahrzeuges findet sich auf unserer Homepage unter der Rubrik Fuhrpark.

Durch die Corona Pandemie und den über Monate eingestellten Übungsdienst verzögerten sich nötige Umbauten am neuen Fahrzeug und die Schulung der Einsatzkräfte. Daher blieb unser altes Fahrzeug etwas länger als geplant im Einsatzdienst erhalten und das neue LF-KatS wurde als Zweitfahrzeug in den Einsätzen bereits erprobt. Am Samstag konnten dann die letzten Gerätschaften in das neue Fahrzeug übernommen werden und läuteten damit das Ende des alten LF8/6 ein. Für die Bürgerinnen und Bürger in Astheim und der Gemeinde bedeutet der technische Fortschritt zukünftig eine noch leistungsstärkere Hilfe in Notlagen. Wir freuen uns sehr, unser neues Fahrzeug nun offiziell in den Einsatzdienst zu überführen.

Neues Löschgruppenfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Astheim

Endlich ist es soweit und wir dürfen über unser neues Fahrzeug berichten. Kurz vor Weihnachten erreichte uns völlig überraschend die Nachricht, dass der Kreis Groß-Gerau ein nagelneues Löschgruppenfahrzeug Katastrophenschutz (LF-KatS) vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) durch das Land Hessen zugeteilt bekommt. Die Wahl des Standortes fiel daraufhin auf die Gemeinde Trebur, um das Fahrzeug im GABC-Dekontaminations-Zug einzusetzen, der durch die Feuerwehren der Gemeinde Trebur gestellt wird. Hier wurde das Fahrzeug dann der Feuerwehr Astheim zugeteilt, um unser bereits 27 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug 8/6 abzulösen. Nach dem Anruf vergingen nur 5 Wochen, bevor eine Abordnung aus Astheim das Fahrzeug am 28. Januar in Bonn beim BBK in Empfang nehmen durfte. Seitdem laufen die ersten Unterweisungen der Kameraden, um alle mit der neuen Technik vertraut zu machen. Am 01. Februar wurde das LF-KatS in Beselich-Obertiefenbach (Landkreis Limburg-Weilburg) mit sechs weiteren Fahrzeugen durch den hessischen Minister des Inneren und für Sport Peter Beuth, den Präsidenten des BBK Christoph Unger, den Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Hessen Ralf Ackermann, sowie weiterer Politiker von Land und Bund feierlich übergeben.

Hessischer Minister des Inneren und für Sport Peter Beuth
Offizielle Übergabe des LF-KatS

Bei unserer Jahreshauptversammlung folgte im Februar die Übergabe durch den Bürgermeister Jochen Engel und die Gemeinde Trebur.

Das Fahrzeug selbst wurde komplett durch den Bund geplant und finanziert. Insgesamt werden über 300 baugleiche Fahrzeuge in Deutschland verteilt und dienen den Ländern als ergänzende Ausstattung im Brand- und Katastrophenfall. Gleichwohl wird dieses Fahrzeug auch im normalen Einsatzgeschehen auf kommunaler Ebene eingesetzt, kann aber jederzeit vom Land Hessen mit dem erforderlichen Personal für landes- und bundesweite Einsätze im Katastrophenfall abgerufen werden. Da es sich um ein Landesfahrzeug handelt, wird es mit dem Kennzeichen WI durch unsere Gemeinde fahren. Das Fahrzeug basiert auf einem geländefähigen MB Atego 1327 Fahrgestell und wurde von der Firma Rosenbauer aufgebaut. Auf dem LF-KatS sind neben der üblichen Beladung für Brandeinsätze und kleinere technische Hilfeleistungen auch vier Atemschutzgeräte mit Ersatzflaschen, 600 Meter B-Schläuche für die Wasserförderung über lange Wegstrecken, eine Tragkraftspritze zur Entnahme von Löschwasser aus offenen Gewässern, ein Löschmittelbehälter mit 1.000 Liter Wasser an Bord und ein 5.000 Liter Faltbehälter zur Aufnahme von Löschwasser bei Waldbränden verladen. In den Einsatzdienst wird das neue Fahrzeug in den kommenden Wochen nach gründlicher Einarbeitung übernommen. Bis dahin bleibt auch unser altes Fahrzeug noch weiterhin im Dienst.

Nachkerb 2015

Am Sonntag, den 13. September fand der jährliche Nachkerwefrühschoppen rund um das Gerätehaus in Astheim statt. Die Besucher erwartete wie jedes Jahr Live-Musik von der Gruppe „DIE ZWAA“, sowie Essen vom Grill und kühlen Getränken.

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Für die kleinen Gäste stand eine Hüpfburg bereit, welche auch begeistert angenommen wurde.

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Gemeinsam mit den Kerweborsch wurden die Besucher zum Schunkeln und Mitsingen angeregt. Am Mittag standen Ehrungen von Mitgliedern an, welche schon lange Jahre die Freiwillige Feuerwehr Astheim unterstützen.

Für 25 Jahre inaktive Mitgliedschaft wurden geehrt: Sandra Edler, Gabriele David, Lutz-Werner Büttner und Dieter Lindemann. Hans Friedel Saul wurde für 40 Jahre Treue geehrt. Bereits ein halbes Jahrhundert ist Ewald Märten der Astheimer Feuerwehr treu. Besonders erfreut war Wehrführer Volker Pelz über die 60-jährige Mitgliedschaft von Werner Scherneck.

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Am Nachmittag wurde die reichlich gedeckte Kuchentheke eröffnet. Unter großem Zuspruch waren die Kuchen schnell vergriffen. Den Kuchenspender gilt hierbei ein Dank für die große Auswahl an leckeren Kuchen. Erst am Abend fand der Nachkerwefrühschoppen in geselliger Runde ein Ende.

Die Feuerwehr Astheim möchte sich auch bei allen Helfern bedanken, die zum guten Gelingen des Festes beigetragen haben.

Nachkerb 2014

Nachkerb 2014

Am Sonntag, den 14.09.14, fand der jährliche Nachkerwefrühschoppen im Gerätehaus in Astheim statt. Bei gutem Wetter verbrachten die Besucher einige fröhliche Stunden bei der Feuerwehr. Für die kleinen Gäste stand eine Hüpfburg bereit, welche auch begeistert angenommen wurde.

Für Essen und Getränke war ebenfalls reichlich gesorgt, damit niemand das Gerätehaus hungrig verlassen musste. Dabei gilt ein Dank den Oldtimerfreunden Trebur-Astheim für die tatkräftige Unterstützung im Getränkewagen. Musikalisch wurde der Nachkerwefrühschoppen von der Gruppe „DIE ZWAA“ begleitet. Gemeinsam mit den Kerweborsch wurden die Besucher zum Schunkeln und Mitsingen angeregt.

Am Mittag standen Ehrungen von aktiven und inaktiven Mitgliedern an, welche schon jahrelang die Freiwillige Feuerwehr Astheim unterstützen. Für 25 Jahre inaktive Mitgliedschaft wurden geehrt: Herbert Baaser, Florian Bender, Walter Drexler, Inge Hampel, Alois Weber und Hubertus Wolf. Gerhard Burger, Raimund Melchior und Helmut Quander wurden für 40 Jahre Treue geehrt. Besonders erfreut war Wehrführer Volker Pelz über die mittlerweile 60-jährige Mitgliedschaft von Gerhard Mundschenk.

Aus der Einsatzabteilung wurden Heiko Gard und Sabine Kubisch für 25 Jahre aktiven Dienst geehrt. Seit einem halben Jahrhundert sind Ottmar Bender und Hans Mühlbauer in der Astheimer Feuerwehr aktiv.

Am Nachmittag wurde die reichlich gedeckte Kuchentheke eröffnet. Nach kurzer Zeit waren einige Kuchen, aufgrund des hohen Zuspruchs, ausverkauft. Den Kuchenspendern gilt hierbei ein Dank für die große Auswahl an leckeren Kuchen. Erst am Abend fand der Nachkerwefrühschoppen in geselliger Runde ein Ende.

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