Neue Umkleide für die Feuerwehr Astheim in Eigenleistung

Die neue Umkleide der Freiwilligen Feuerwehr Astheim

In den letzten Wochen ist trotz der Pandemie und dem eingestellten Übungsbetrieb im Astheimer Gerätehaus einiges passiert. Seit Jahren war der Boden der Umkleide den Anforderungen nicht mehr gerecht, da sich die Umkleide auf dem ehemaligen Hinterhof des Gerätehauses befindet. Dieser bestand seit jeher aus Pflastersteinen und wurde vor vielen Jahren als zusätzlicher Raum überdacht. Um endlich eine moderne Umkleide zu schaffen, trafen sich in den letzten Wochen immer wieder Kleingruppen aus unserer Einsatzabteilung unter den nötigen Hygienebestimmungen zum Arbeitseinsatz. Die alten Steine wurden aufwendig entfernt und der Sandboden abgetragen. Eine Fachfirma übernahm anschließend das Ausgießen der Bodenplatte und den Aufbau eines neuen Belages.

Zusätzlich wurden die Wände und die Fensterrahmen in der Umkleide von uns neu gestrichen. Die Kosten für den Umbau der Umkleide hat unser Verein selbst getragen. Die alten Spinde waren außerdem für die Einsatzkleidung zu klein und boten auch keine Trennung zur privaten Kleidung. Daher wurden neue Spinde angeschafft, die von ihrer Größe mehr Platz für die Einsatzkleidung bieten und ein abschließbares Fach besitzen. Vor wenigen Tagen wurden alle Spinde beschriftet und letztlich mit der Einsatzkleidung eingeräumt.

Diese Maßnahmen waren Bestandteil mehrerer Sanierungsarbeiten, wie dem Bau einer Damenumkleide und einer neuen Duschkabine, die vom Technischen Prüfdienst gefordert und in den letzten Jahren im Gerätehaus umgesetzt wurden. Mit der Sanierung der Umkleide konnte die Modernisierung abgeschlossen werden.

Gefahr auf dem Eis

Der Frost der letzten Tage und das Hochwasser sorgen für große Eisflächen in der Gemeinde Trebur. Vor dem Betreten nicht freigegebener Eisflächen können wir nur warnen, da trotz der Frostperiode viele Eisflächen zu dünn sein können, es droht daher Einbruch. Die warmen Temperaturen zur Zeit machen die Eisflächen noch instabiler. Besonders gefährlich sind fließende Gewässer, verschneite Oberflächen und bewachsene Ufer, da hier die Eisfläche plötzlich stark abnehmen kann. Wenn das Eis knistert und knackt, Risse aufweist oder schallweise Wasser an die Oberfläche tritt, sollte die Eisfläche niemals betreten werden. Sollte dies auftreten, wenn Sie schon auf dem Eis sind, sofort flach hinlegen, um das Gewicht auf eine größere Fläche zu verteilen und langsam zum Ufer robben. Einsame Ausflüge zum Eis können schnell gefährlich werden, da niemand zur Hilfe kommen kann.

Wer einbricht, sollte versuchen sich am Eis festzuhalten oder sich vorsichtig darauf zu ziehen. Helfer sollten zuerts den Notruf über die 112 absetzen und sich nicht selbst in Gefahr begeben. Wer sich zum Helfen auf die Eisfläche begibt, sollte eine Unterlage zur Gewichtsverteilung verwenden (Leiter oder Bretter) und nicht zu nah an die Einbruchstelle kommen. Dabei ist unbedingt auf die Eigensicherung zu achten. Hilfsmittel können der eingebrochenen Person zugeschoben werden (Äste oder Rettungsring) und sie damit auf das Eis gezogen werden. Gerettete müssen unverzüglich in warme Decken oder Jacken gehüllt und vorsichtig erwärmt werden. Auch ein warmer Tee kann gereicht werden. Damit es zu keinen Unfällen kommt, bitten wir Sie diese Hinweise zu beachten und Kindern die Gefahr zu erklären.

Weitere Infos sind auf der Homepage des Deutschen Feuerwehrverbandes zu finden:

https://www.feuerwehrverband.de/wintergefahren/

Weihnachtsgeschenke an der Haustür

Im letzten Jahr war auch bei der Feuerwehr alles anders als sonst. Eigentlich hätte die Jugendfeuerwehr kürzlich wie jedes Jahr ihre Weihnachtsfeier gehabt, zu der dann auch Geschenke verteilt worden wären. Doch Corona hat dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Für uns ruht der praktische Übungsdienst bereits seit Monaten. Um den Kindern und Jugendlichen in dieser Zeit trotzdem eine Freude zu bereiten, war unser Jugendwart und Weihnachtsmann Thomas Bender kurz vor Weihnachten mit fleißigen Helfern unterwegs und überreichte die Geschenke persönlich vor der Haustür. Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr mit der Jugendfeuerwehr den Übungsdienst wieder aufnehmen können.

Und auch die Mitglieder der Einsatzabteilung kamen nicht zu kurz. Als Weihnachtsmann war unser Wehrführer Volker Pelz unterwegs und überreichte jedem Mitglied ein Geschenk. In dem Tütchen befanden sich Geschenke von der Gemeinde Trebur, dem Kreisfeuerwehrverband und unserem Feuerwehrverein. Dafür möchten wir uns recht herzlich Bedanken, dass unsere ehrenamtliche Arbeit auf diese Weise gewürdigt wird. Zudem unterstützen die Gutscheine der Restaurants und des Gewerbevereins auch in der schweren Zeit die Betriebe in der Gemeinde.

Nach 27 Jahren außer Dienst

Am Samstag (19.09.2020) war es soweit und unser Löschgruppenfahrzeug LF8/6 wurde nach 27 Jahren außer Dienst gestellt. Im Jahr 1993 wurde das lang ersehnte Fahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Astheim beschafft und hatte seitdem unzählige Übungen und Einsätze zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger hinter sich.

Ausgestattet wurde das Fahrzeug damals für Brandeinsätze und Technische Hilfeleistungen. Zunächst war auf dem Fahrzeug auch ein hydraulischer Rettungssatz verladen, welcher im Laufe der Jahre aber durch eine Umstrukturierung vom Fahrzeug genommen wurde. Der 600 Liter fassende Wassertank an Bord half auch bei Einsätzen außerhalb der Ortschaft einen ersten Löschangriff einzuleiten. Durch die umfassende Beladung war das Fahrzeug für die vielen Tätigkeitsfelder bestens gerüstet und modernisierte damals den Fuhrpark der FFW Astheim enorm.

Mit seinen 27 Jahren ist das LF8/6 heute dennoch technisch bereits längst überholt. Umso erfreulicher war für uns kurz vor Weihnachten die Nachricht, dass wir ein nagelneues Löschgruppenfahrzeug LF-KatS über das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe erhalten werden. Das Fahrzeug basiert auf einem geländefähigen MB Atego 1327 Fahrgestell und wurde von der Firma Rosenbauer aufgebaut. Auf dem neuen LF-KatS sind neben der üblichen Beladung für Brandeinsätze und kleinere technische Hilfeleistungen auch vier Atemschutzgeräte mit Ersatzflaschen, 600 Meter B-Schläuche für die Wasserförderung über lange Wegstrecken, eine Tragkraftspritze zur Entnahme von Löschwasser aus offenen Gewässern, ein Löschmittelbehälter mit 1.000 Liter Wasser an Bord, eine Wärmebildkamera und ein Waldbrandbekämpfungsset verladen.

Eine umfangreichere Beschreibung des neuen Fahrzeuges findet sich auf unserer Homepage unter der Rubrik Fuhrpark.

Durch die Corona Pandemie und den über Monate eingestellten Übungsdienst verzögerten sich nötige Umbauten am neuen Fahrzeug und die Schulung der Einsatzkräfte. Daher blieb unser altes Fahrzeug etwas länger als geplant im Einsatzdienst erhalten und das neue LF-KatS wurde als Zweitfahrzeug in den Einsätzen bereits erprobt. Am Samstag konnten dann die letzten Gerätschaften in das neue Fahrzeug übernommen werden und läuteten damit das Ende des alten LF8/6 ein. Für die Bürgerinnen und Bürger in Astheim und der Gemeinde bedeutet der technische Fortschritt zukünftig eine noch leistungsstärkere Hilfe in Notlagen. Wir freuen uns sehr, unser neues Fahrzeug nun offiziell in den Einsatzdienst zu überführen.

Neues Löschgruppenfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Astheim

Endlich ist es soweit und wir dürfen über unser neues Fahrzeug berichten. Kurz vor Weihnachten erreichte uns völlig überraschend die Nachricht, dass der Kreis Groß-Gerau ein nagelneues Löschgruppenfahrzeug Katastrophenschutz (LF-KatS) vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) durch das Land Hessen zugeteilt bekommt. Die Wahl des Standortes fiel daraufhin auf die Gemeinde Trebur, um das Fahrzeug im GABC-Dekontaminations-Zug einzusetzen, der durch die Feuerwehren der Gemeinde Trebur gestellt wird. Hier wurde das Fahrzeug dann der Feuerwehr Astheim zugeteilt, um unser bereits 27 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug 8/6 abzulösen. Nach dem Anruf vergingen nur 5 Wochen, bevor eine Abordnung aus Astheim das Fahrzeug am 28. Januar in Bonn beim BBK in Empfang nehmen durfte. Seitdem laufen die ersten Unterweisungen der Kameraden, um alle mit der neuen Technik vertraut zu machen. Am 01. Februar wurde das LF-KatS in Beselich-Obertiefenbach (Landkreis Limburg-Weilburg) mit sechs weiteren Fahrzeugen durch den hessischen Minister des Inneren und für Sport Peter Beuth, den Präsidenten des BBK Christoph Unger, den Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Hessen Ralf Ackermann, sowie weiterer Politiker von Land und Bund feierlich übergeben.

Hessischer Minister des Inneren und für Sport Peter Beuth
Offizielle Übergabe des LF-KatS

Bei unserer Jahreshauptversammlung folgte im Februar die Übergabe durch den Bürgermeister Jochen Engel und die Gemeinde Trebur.

Das Fahrzeug selbst wurde komplett durch den Bund geplant und finanziert. Insgesamt werden über 300 baugleiche Fahrzeuge in Deutschland verteilt und dienen den Ländern als ergänzende Ausstattung im Brand- und Katastrophenfall. Gleichwohl wird dieses Fahrzeug auch im normalen Einsatzgeschehen auf kommunaler Ebene eingesetzt, kann aber jederzeit vom Land Hessen mit dem erforderlichen Personal für landes- und bundesweite Einsätze im Katastrophenfall abgerufen werden. Da es sich um ein Landesfahrzeug handelt, wird es mit dem Kennzeichen WI durch unsere Gemeinde fahren. Das Fahrzeug basiert auf einem geländefähigen MB Atego 1327 Fahrgestell und wurde von der Firma Rosenbauer aufgebaut. Auf dem LF-KatS sind neben der üblichen Beladung für Brandeinsätze und kleinere technische Hilfeleistungen auch vier Atemschutzgeräte mit Ersatzflaschen, 600 Meter B-Schläuche für die Wasserförderung über lange Wegstrecken, eine Tragkraftspritze zur Entnahme von Löschwasser aus offenen Gewässern, ein Löschmittelbehälter mit 1.000 Liter Wasser an Bord und ein 5.000 Liter Faltbehälter zur Aufnahme von Löschwasser bei Waldbränden verladen. In den Einsatzdienst wird das neue Fahrzeug in den kommenden Wochen nach gründlicher Einarbeitung übernommen. Bis dahin bleibt auch unser altes Fahrzeug noch weiterhin im Dienst.

Nachkerb 2015

Am Sonntag, den 13. September fand der jährliche Nachkerwefrühschoppen rund um das Gerätehaus in Astheim statt. Die Besucher erwartete wie jedes Jahr Live-Musik von der Gruppe „DIE ZWAA“, sowie Essen vom Grill und kühlen Getränken.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist nachkerb2015-1.jpg

Für die kleinen Gäste stand eine Hüpfburg bereit, welche auch begeistert angenommen wurde.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist nachkerb2015-3.jpg

Gemeinsam mit den Kerweborsch wurden die Besucher zum Schunkeln und Mitsingen angeregt. Am Mittag standen Ehrungen von Mitgliedern an, welche schon lange Jahre die Freiwillige Feuerwehr Astheim unterstützen.

Für 25 Jahre inaktive Mitgliedschaft wurden geehrt: Sandra Edler, Gabriele David, Lutz-Werner Büttner und Dieter Lindemann. Hans Friedel Saul wurde für 40 Jahre Treue geehrt. Bereits ein halbes Jahrhundert ist Ewald Märten der Astheimer Feuerwehr treu. Besonders erfreut war Wehrführer Volker Pelz über die 60-jährige Mitgliedschaft von Werner Scherneck.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist nachkerb2015-2.jpg

Am Nachmittag wurde die reichlich gedeckte Kuchentheke eröffnet. Unter großem Zuspruch waren die Kuchen schnell vergriffen. Den Kuchenspender gilt hierbei ein Dank für die große Auswahl an leckeren Kuchen. Erst am Abend fand der Nachkerwefrühschoppen in geselliger Runde ein Ende.

Die Feuerwehr Astheim möchte sich auch bei allen Helfern bedanken, die zum guten Gelingen des Festes beigetragen haben.

Nachkerb 2014

Nachkerb 2014

Am Sonntag, den 14.09.14, fand der jährliche Nachkerwefrühschoppen im Gerätehaus in Astheim statt. Bei gutem Wetter verbrachten die Besucher einige fröhliche Stunden bei der Feuerwehr. Für die kleinen Gäste stand eine Hüpfburg bereit, welche auch begeistert angenommen wurde.

Für Essen und Getränke war ebenfalls reichlich gesorgt, damit niemand das Gerätehaus hungrig verlassen musste. Dabei gilt ein Dank den Oldtimerfreunden Trebur-Astheim für die tatkräftige Unterstützung im Getränkewagen. Musikalisch wurde der Nachkerwefrühschoppen von der Gruppe „DIE ZWAA“ begleitet. Gemeinsam mit den Kerweborsch wurden die Besucher zum Schunkeln und Mitsingen angeregt.

Am Mittag standen Ehrungen von aktiven und inaktiven Mitgliedern an, welche schon jahrelang die Freiwillige Feuerwehr Astheim unterstützen. Für 25 Jahre inaktive Mitgliedschaft wurden geehrt: Herbert Baaser, Florian Bender, Walter Drexler, Inge Hampel, Alois Weber und Hubertus Wolf. Gerhard Burger, Raimund Melchior und Helmut Quander wurden für 40 Jahre Treue geehrt. Besonders erfreut war Wehrführer Volker Pelz über die mittlerweile 60-jährige Mitgliedschaft von Gerhard Mundschenk.

Aus der Einsatzabteilung wurden Heiko Gard und Sabine Kubisch für 25 Jahre aktiven Dienst geehrt. Seit einem halben Jahrhundert sind Ottmar Bender und Hans Mühlbauer in der Astheimer Feuerwehr aktiv.

Am Nachmittag wurde die reichlich gedeckte Kuchentheke eröffnet. Nach kurzer Zeit waren einige Kuchen, aufgrund des hohen Zuspruchs, ausverkauft. Den Kuchenspendern gilt hierbei ein Dank für die große Auswahl an leckeren Kuchen. Erst am Abend fand der Nachkerwefrühschoppen in geselliger Runde ein Ende.

Einsätze

Wetter